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Bilanz à la région im Herbst 2008

31.10.2008

Bilanz à la région im Herbst 2008

1995 feierte das kulinarische Großereignis für die Rhein-Hunsrück-Mosel-Region, das Gourmetfestival à la région, Premiere in Boppard. Der Landwirt und Damwildzüchter Gerhard Stümper aus Kappel hatte in seinem Bemühen qualitativ hochwertige, landwirtschaftliche Erzeugnisse an den Markt zu bringen, die Idee, alle „Veredler" der Region unter einen Hut zu bringen." Die Grundidee der Initiative à la région lautet: Eine Region hilft sich selbst! Viele Gastronomen, Winzer vom Rhein und Landwirte vom Hunsrück haben schnell erkannt, dass sie von einer Zusammenarbeit nur profitieren können. Warum nicht die Freuden kulinarischer Genüsse mit Produkten aus der Region erleben? Und warum den Bemühungen vieler Einzelner nicht einen offiziellen Charakter geben und eine gemeinsame Veranstaltung organisieren. Das ist die Grundidee des Gourmetfestivals à la région.

Zwölf Jahre nach dem Startschuss in Boppard kehrte das Festival im vergangenen Jahr quasi zu den Wurzeln zurück. In den Bopparder Rheinanlagen gab es eine begeisternde Neuauflage des Events. Sozusagen in der „Halbzeitpause" zweier Festivals – die nächste Großveranstaltung ist 2009 in Kirchberg geplant - können die Macher von à la région ein ausgesprochen positives Fazit ziehen. Der Erfinder, Motor und Marketingchef der Initiative, Gerhard Stümper, sieht nach 13 Jahren intensiver Arbeit auch deutliche Erfolge für alle Beteiligten. In Boppard konnte im vergangenen Jahr das Innenmarketing erweitert werden. Außerdem wurden touristische Aspekte als neues Element in die Idee aufgenommen.

Für die Teilnehmer von à la région bedeutet die Initiative ein erheblich gesteigertes Wertempfinden für die eigenen Stärken und ein deutliches Wir-Gefühl in der und für die Region. Nicht zuletzt zahlt sich das Engagement auch für Gastronomen, Winzer und Landwirte im Tagesgeschäft aus. Die Initiative à la région sorgte und sorgt für Marktöffnungen der Betriebe untereinander und nach außen. Das Logo ist durchaus als besondere Auszeichnung zu sehen und wird auch so verstanden. Die Seriosität zeigt sich auch in der Überprüfung der Produktherkunft der dargebotenen Speisen und Getränke über das ganze Jahr!

Dabei ist auch der wirtschaftliche Erfolg nicht zu unterschätzen. Im Gegenteil: Investitionen in Betriebe und Produkte sowie neue Arbeitsplätze sind auch à la région zurückzuführen. Gerhard Stümper nennt beispielhaft die Käseproduzenten vom Bornwiesenhof, einen Naturkräutergarten in Fronhofen bei Kleinich, oder einen Geflügelhof in Kappel. Die Hunsrücker Damwildzüchtergemeinschaft hat gar ein Nobelhotel in der Bundeshauptstadt Berlin als neuen Kunden gewonnen.

Für die Zukunft gilt es, das Netzwerk auszubauen und für große Transparenz in der regionalen Nahrungsmittelproduktion zu sorgen. „Unsere teilnehmenden Betriebe genießen bei ihren Kunden ein großes Vertrauen. Der Leitgedanke der Initiative hat gegriffen. Gastronomen, Winzer und Landwirte von Rhein, Mosel und Hunsrück haben schon lange erkannt, dass sie von einer Zusammenarbeit nur profitieren können." Schließlich laute die Grundidee von à la région: „Eine Region hilft sich selbst!" „Das Zusammenspiel unserer herrlichen Landschaft und ihren einzigartigen Flusstälern mit den Produkten aus der Land- und Forstwirtschaft, dem Weinbau und der heimischen Gastronomie ist ein großes Pfund mit dem wir wuchern können. Und die Menschen, die in dieser Region leben oder gerne herkommen, honorieren in großem Maße die Leistungen der landwirtschaftlichen Erzeuger und Vermarkter. Wir sind auf dem richtigen Weg!"

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