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Mitglieder der Initiative erwiderten Besuch aus dem schwedischen Sörmland

27.04.2009

à la région baut weiter an den Brücken nach Europa

Mitglieder der Initiative erwiderten Besuch aus dem schwedischen Sörmland

Mit einem ganzen Paket neuer Eindrücke und Ideen, mit vielen neuen Kontakten und nach Zusammentreffen mit alten Bekannten kehrten Mitglieder der Initiative à la région jetzt von einer mehrtägigen Tour ins schwedische Sörmland zurück – begeistert vor allem von der großen Gastfreundschaft, die sie in der Region um den schwedischen Flughafen Stockholm-Skavsta erfahren haben.

Die Delegation mit Marketingdirektor Gerhard Stümper an der Spitze war gemeinsam mit touristischen Fachleuten von der Mosel und aus anderen Regionen Deutschlands einer Einladung der regionalen Initiative „Open House Sörmland" gefolgt. Für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus dem Rhein-Hunsrück-Kreis und dem Kreis Cochem-Zell war dies ein Gegenbesuch einer Delegation von schwedischen Unternehmerinnen Anfang des Jahres im Hunsrück und an der Mosel. Neben einem Besuchs- und Besichtigungsprogramm in der Region zwischen Nyköping, Trosa und Flen standen persönliche Kontakte mit touristischen Betrieben, Künstlern und verschiedenen Unternehmen im Mittelpunkt – unter anderem beim „Sörmländischen Workshop", einer kleinen Messe in „Pelles Lusthus" beim historischen Schloss von Nyköping. Neben Gerhard Stümper (Kappel) nahmen aus dem Rhein-Hunsrück-Kreis IHK-Vizepräsidentin Hildegard Kaefer (Sohren), Katja Dietrich vom Birkenhof (Klosterkumbd) und der Pressesprecher von à la région, Michael Maurer (Emmelshausen), teil.

Bei einem Rundgang in der idyllischen Kleinstadt Trosa wurde die deutsche Abordnung zu Originalschauplätzen aus vielen Inga-Lindström-Filmen geführt. Außerdem eröffnete die Delegation mit einer Bootstour zum königlichen Schloss Tullgarn die neue Schifffahrtssaison. „Tullgarns Värdshus" lernten die Besucher als kleinen Geheimtip kennen: Während die Restaurantküche auch Wildschweinbraten vom Grill zu bieten hat, beherbergt das dazugehörige Hotel sechs reizenden Doppelzimmer in unmittelbarer Schlossnähe. Dass zu dem Anwesen ein ehemaliger Pferdestall gehört, der zu einem Eventbereich für Festessen und Tanzveranstaltungen umfunktioniert wurde, sei nur am Rande erwähnt.

Ein besonderer Höhepunkt der Tour war ein Besuch im Atelier der Glaskünstlerin Ebba von Wachenfeldt, die gerade mit einer großen Ausstellung in Japan für Schlagzeilen sorgte. Neben der Möglichkeit sich selbst in der Kunst des Glasblasens zu erproben, konnten die Delegationsmitglieder manch ein Originalstück der Künstlerin erwerben.

Beim Abschlussdinner auf Schloss Yxtaholm bei Flen dankte Gerhard Stümper für den herzlichen Empfang, die große Gastfreundschaft und natürlich auch für die großartige Verpflegung. Er sei sicher, dass die begonnene Freundschaft zwischen dem Sörmland und der Region Rhein-Hunsrück-Mosel vertieft und fortgesetzt werde. Nicht zuletzt seien gutes Essen und Trinken ein Garant dafür. Stümper lobte die schwedische Initiative, die in vielen Punkten deckungsgleich mit den Zielen von à la région sei – nämlich sich der regionalen Stärken bewusst zu werden, diese zu erkennen und im Sinne und zum Nutzen der Menschen der Region zu verwenden. Gerhard Stümper: „Wir haben in beiden Regionen die gleichen Ansätze und können guten Gewissens und gleichermaßen unser Ideen auf die europäische Ebene übertragen."

IHK-Vizepräsidentin Hildegard Kaefer, die bei der Visite Kontakte zur Stockholmer Handelskammer knüpfen konnte, zeigte sich positiv überrascht von dem vielfältigen Angebot in der schwedischen Region. Sie will jetzt mit den touristischen Fachleuten der IHK Koblenz erörtern, inwieweit der Austausch intensiviert werden kann. Auf beiden Seiten herrschte jedenfalls Gewissheit, dass die gegenseitigen Besuche fortgesetzt werden sollen. Und beide Regionen wünschen sich auch einen verstärkten Austausch durch touristische Besucherinnen und Besucher. Wichtig sei – und darin waren sich alle Beteiligten einig – die Kontakte zwischen dem Sörmland und der Region Rhein-Hunsrück-Mosel sollen ausgebaut werden. Dabei werde es keine Einbahnstraße geben. Nicht zuletzt seien diese neuen Beziehungen den Flughäfen Hahn und Skavsta und vor allem der Fluggesellschaft Raynair zu verdanken. „Die Initiative à la région hat jedenfalls ihr europäisches Netzwerk ein Stück weiter geknüpft", stellten Gerhard Stümper und Michael Maurer zufrieden fest – nicht ohne die Hoffnung auszusprechen, dass die Politik in den europäischen Ländern dieses Netzwerk vielleicht auch eines Tages unterstützt.

Direkten Kontakt ins Sörmland gibt´s via Internet unter www.stua.se.

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