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Europas Regionen bieten Chancen

29.04.2004

Europas Regionen bieten Chancen

Initiative à la région bereitet sich auf den internationalen Durchbruch vor - Gourmetfestival 2005 wird ganz europäisch

Die Initiative à la région steht sozusagen vor dem internationalen Durchbruch: "Europa der Regionen" heißt es im kommenden Jahr auf dem Flughafen Hahn, wo das große Gourmetfestival der Region erstmals mit breiter internationaler Beteiligung über die Bühne gehen soll.

RHEIN-HUNSRÜCK. Die Initiative à la région hat zum Ziel, Entwicklungspotentiale der Region Rhein-Hunsrück zu bündeln und öffentlichkeitswirksam über fortlaufende Veranstaltungen zu institutionalisieren. Dabei soll die Bevölkerung ihre Identität mit der eigenen Region stärken und sich verstärkt der eigenen Region bewusst werden. An diesen Zielen hat sich in neun Jahren à la région nichts geändert, und diese Ziele sollen auch in Zukunft auf internationaler Ebene Bestand haben.

In einem Bilanzgespräch stellten die Macher um Marketingdirektor Gerhard Stümper jetzt die Weichen für die Zukunft. Dabei wird auch das EU-Förderprogramm Interreg-III-B eine wichtige Rolle spielen. Mehr als 1,3 Millionen Euro werden in unsere Region fließen. Die Initiative à la région wird sich mit dem internationalen Gourmetfestival als Projektpartner beteiligen. Die Internationalisierung sei eine große Herausforderung, der sich die Region stellen müsse, betonte Gerhard Stümper. Beispielhaft nannte er mehrsprachige Speise- und Getränkekarten oder Sprachschulung fürs Servicepersonal. Zumindest in englisch müsse umfassend Auskunft gegeben werde können.

Lászlo Gilányi erinnerte als Vorsitzender des Regionalrates Wirtschaft an die neunjährige Geschichte von à la région. Beim Start mit der ersten Veranstaltung in Boppard habe keiner absehen können, welche neue Dimensionen sich durch den Flughafen Hahn ergäben. Für die Region entstünden völlig neue Möglichkeiten. Zum einen könne sich der Primärmarkt im Tourismus enorm entwickeln, und zum anderen müssten die Chancen für den Sekundärmarkt genutzt werden. Gilányi verglich die Situation mit der sardinischen Region Alghero, die ebenfalls völlig neue Besucherströme erhalte.

Für die heimische Region gelte es vermehrt, Besucher aus den anderen Ryanair-Destinationen für den Großraum Rhein-Hunsrück-Mosel zu interessieren und zu gewinnen. Einigkeit herrschte darüber, dass dies im Norden Europas einfacher als im Süden sei. Die Region müsse sich aber auch im Klaren sein, dass hier ein entsprechendes Angebot an Unterbringungsmöglichkeiten vorhanden sein müsse.

Mehr Aufmerksamkeit für unsere Region forderte Wolfgang Nass. Der Hahn sei schließlich nicht nur Abflugsort für die Menschen. "Wir müssen das Interesse der Menschen aus Deutschland und dem Ausland wecken." Mit der Internationalisierung von à la région erhoffe er sich auch neues europäisches Kapital für die Region. Damit würden letztlich wieder die heimischen Unternehmen gefördert - ein erklärtes Ziel der Kreissparkasse.(Rhein-Hunsrück-Zeitung - Michael Maurer, 29.04.2004)

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