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Werbung für die regionale Küche

20.06.2011

Á la région findet alle zwei Jahre statt. Das ist ein Rhythmus, der den Hunger auf das Gourmet-Festival aufrecht erhält. Und seit der Premiere in Boppard 1995 hat man die Anzahl der Gäste ständig steigern können. Darauf können die Organisatoren stolz sein. 800 Gäste sind aber das Äußerste, was noch zu bewältigen ist, was die zeitweilige Gläserknappheit an einigen Ständen aufzeigte. Die Teams der Gastronomen müssen die Finger fliegen lassen, um alle hungrigen Mäuler zu befriedigen, rechtzeitig mit Nachschub parat zu sein und das Ganze auf gleichbleibend hohem Standard zu halten. Und wenn dann kurz vor 23 Uhr Cornelia Mayer an einem vorbeihuscht, weiterhin einen schönen Abend wünscht und sich fröhlich lächelnd mit den Worten verabschiedet, sie habe im Eisernen Ritter am nächsten Tag Frühschicht, dann kann man sich ausmalen, wie hoch der Aufwand für jeden Gastronomen ist, bei diesem Festival dabei zu sein.

Denn der Laden zu Hause muss schließlich auch weiterlaufen. Und doch lassen die beteiligten Betriebe - die Weingüter natürlich eingeschlossen - die Gelegenheit nicht aus, immer wieder bei à la région dabei zu sein. Lohn des immensen Aufwands ist der Satz: „Da müssen wir mal essen gehen", den am Freitag zahlreiche Gäste auf den Lippen hatten, nachdem sie das ein oder andere köstliche Häppchen probiert hatten. Á la région ist eine Werbeveranstaltung par excellence für die heimischen Winzer und Gastronomen. Und dass sich 800 Gäste bei einer Freiluftveranstaltung nicht am Regen stören, spricht eine deutliche Sprache. Man hat in unserer Region erkannt, welches Potenzial die heimischen Küchen und Keller zu bieten haben. Eine Großveranstaltung alle zwei Jahre manifestiert diese Erkenntnis stets aufs Neue.
(Rhein-Hunsrück-Zeitung - Thomas Torkler, 20.06.2011)

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