Chronik | Emmelshausen 1999

Emmelshausen 1999

25. Juni 1999

à la région Emmelshausen 1999 - sichtbares Zeichen für die Kraft der Region

Schlemmen à la région: Sich dem Genuß von Küche und Keller hingeben.

Zum dritten Mal wurde geschlemmt à la région. Und obwohl die beiden ersten Veranstaltungen in Boppard und Kastellaun wahrlich gelungen waren: Ein besseres Ambiente wie im Agrarhistorischen Museum in Emmelshausen scheint es für einen solchen Event kaum zu geben.

EMMELSHAUSEN. Die Idee hinter à la région, heimische Erzeuger und Veredler zusammenzubringen, gefiel auch Staatssekretär Roland Härtel vom Ministerium für Umwelt und Forsten: "Was Sie hier leisten, ist beispielhaft und vorbildlich." Härtel sprach von einem "sichtbaren Zeichen für die Kraft der Region." Sein Lob ging vor allem an die Adresse Gerhard Stümpers, Landwirt aus Kappel und "Antriebsmotor von à la région, so der Staatssekretär. In der Tat ist die Veranstaltung ohne den unermüdlichen Einsatz Stümpers für ein Zusammenwirken der vorhandenen Kräfte im Kreis nicht denkbar.

Dieter Merten, Direktor der veranstaltenden Kreissparkasse Rhein-Hunsrück, hatte die Gäste begrüßt und sie gebeten, sich an den Ständen verwöhnen zu lassen. "Sülze vom Schweinebäckchen mit Kräutermayonnaise" machte den Auftakt. "Linsensuppe mit Damwildknackern" gab's anschließend ebenso wie "Warme Forellenterrine an milder Knoblauchsauce auf Blattspinat" oder "Blattsalat in Himbeerdressing mit Ziegenfrischkäse". "Kalbsnierenragout mit Pfifferlingen in Sesamblätterteig", "Gefüllte Poularde mit Sauerampferpüree" oder "Ragout vom Charolais-Rind in Rotweinsauce mit Dinkelrisotto" sorgten für Gaumenfreuden, die mit "Ebereschensorbet mit Holundersauce und Griesnocken" einen krönenden Abschluß fanden. Mittelrheinweine waren die idealen Begleiter. Ob Weißburgunder oder Spätburgunder aus Oberwesel oder Riesling vom Bopparder Hamm, stets harmonisierte der Tropfen mit den Speisen perfekt. Den Gästen hat's gefallen. Herrliche Abendsonne und die Musik von "Ausonius Brass" trugen dazu bei. (Rhein-Hunsrück-Zeitung - Thomas Torkler)